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Traffic in Lagos can be crazy! For a way that would take 30 minutes without traffic you can spend hours- especially in the evening, when everybody is going home from work from Island. To be honest, sometimes I think it would be faster to walk (but don’t try it o!). Either you face it or you find something to do on Island until it is around 10pm (which is not possible if you have a family waiting for you at home or a long way or are sceptic of using public transport after darkness).

So what to do with this madness? Yes, right: Find something to keep yourself busy, like a game. When I was a child in Germany I used to play a popular traffic game, in which you would form words out of the license plate of other cars. Because of a different system here, this is not possible, but there is something else, that is really nice for foreigners. The plates feature the State in which the vehicle is registered as well as a title of that State, e.g. “Lagos- Centre of Excellency”. This is what you will see on most of the cars here in Lagos, but sometimes you will see other ones – some are more rare than others. So I started collecting the ones I saw and my goal is to collect all 36 states with their titles. So Rule No 1 is that it only counts if I cannot only read the state name, but also the title (which means that if a Okada from Kano passes by, I have to be really fast!).

Somehow this all reminds me of Pokémon (Gotta catch ‘em all!). Scroll down for the list:


Der Verkehr in Lagos kann schon verrückt sein! Um eine Strecke zurückzulegen, für die man eigentlich 15 Minuten bräuchte, braucht man manchmal Stunden- vor allem am Abend, wenn alle Leute Lagos Island nach getaner Arbeit verlassen, um nach Hause zu fahren. Manchmal glaube ich, dass es schneller wäre einfach nach Hause zu laufen (aber das sollte man erst gar nicht versuchen…). Entweder quält man sich durch den wahrscheinlichen Stau oder sucht sich eine Beschäftigung auf Island bis 10 Uhr abends (was keine Option ist für Leute mit einer Familie, die zu Hause auf dich wartet oder diejenigen mit einem langen Anfahrtsweg oder diejenigen, die es vermeiden nach Einbruch der Dunkelheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren).

Wie soll man also mit diesem Wahnsinn umgehen? Genau: Beschäftige dich, zum Beispiel mit einem Spiel. Als Kind habe ich oft das beliebte Spiel mit den Nummernschildern der Autos gespielt, bei dem man die Buchstaben so zusammensetzt, dass sie Wörter bilden. Jedoch ist das System hier unterschiedlich, sodass das hier nicht funktioniert. Allerdings gibt es etwas anderes an den Nummernschildern, das vor allem für Ausländer_Innen spannend ist. Auf jedem Nummernschild steht der Staat, in dem das Fahrzeug angemeldet ist und eine Art Titel oder Motto des Staates, z.B. „Lagos- Zentrum der Exzellenz“. Das sieht man natürlich meistens hier, aber manchmal entdeckst du auch andere Staaten- manche öfter, mance seltener. Also find ich an die Staaten und Titel aufzuschreiben, die ich sah und mein Ziel ist es alle 36 Staaten und ihre Titel zu finden. Regel Nummer 1 ist, dass ich sowohl den Staat, als auch den Titel aufgeschrieben haben muss (was bedeutet, dass wenn ein Okada (kleines Motorrad, meist für kommerzielle Zwecke) aus Kano an mir vorbeifährt, muss ich schnell sein, um das Nummernschild zu entziffern

Das ist meine Liste bisher:

 

1.       Lagos - Centre of Excellence/Exzellenzzentrum

2.       Abuja- Centre of Unity/Zentrum der Einheit

3.       Ogun - Gateway State/  Schwer zu übersetzen, gemeint ist sowas wie “Das Tor”

4.       Rivers – Treasure Base of the Nation/Schatzträger der Nation (oder wie auch immer ich das übersetzen kann)

5.       Ebonyi- Salt of the Nation/Salz der Nation

6.       Kwara- State of Harmony/Bundesland der Harmonie

7.       Oyo- Pace Setter/Wegbereiter

8.       Bauchi- Pearl of Tourism/ Perle des Tourismus

9.       Enugu- Coal City State/ Bundesland der Kohle-Stadt

10.    Delta- The Big Heart/Das große Herz

11.    Borno- Home of Peace/ Heimat des Friedens

12.    Anambra- Light of the Nation/ Licht der Nation

13.    Osun- State of Living Spring/Bundesland der lebenden Quelle (alt); State of Virtue/Bundesland der Tugend

14.    Abia- God’s own State/ Bundesland Gottes

15.    Edo- Heartbeat of the Nation / Herzschlag der Nation

16.    Kogi- The Confluence State/ Bundesland des Zusammenflusses (ebenfalls dämliche Übersetzung, hier fließen die beiden größten Flüsse Benue River und Niger River zusammen)

17.    Imo- Eastern Heart Land / Land des Herzen im Osten

18.    Kebbi- Land of Equity / Land der Gerechtigkeit

19.    Kaduna – Centre of Education / Zentrum der Bildung

to be continued....

Since I have been in Lagos, there is especially one event that I deeply love. The good thing about it: It’s not only once, but once every month! Afropolitan Vibes, a concert featuring different artists.

I don’t even know, where to start praising it. Ok, let me start with the venue:  Freedom Park used to be a prison in colonial times. You can still see the remains of the prisoners’ barracks and different boards will explain to you what used to happen at different places in the park (including execution). Also there are many sculptures of people playing different kinds of drums or other instruments with explanations of origin and use or other precolonial institutions (like the “fattening room”, which deserves a story for itself).  There are also different fountains and restaurants (also the first Vegan-Vegetarian Restaurant in Nigeria, but this also deserves a story for itself, which is coming for sure). Knowing that it used to be a prison- a colonial instrument of oppression-, the name “freedom park” shows that the place with its two stages is now supposed to give a “platform for self-expression without a fear of retribution” and people to enjoy themselves. This is were Afropolitan Vibes comes in.

Set in one of the corners of the park is a stage with enough place for people to dance in front of or sit down and watch. The concerts btw is for free, but you have to pay the entrance fee of 200Naira (1€ or 4 small bottles of coke in Nigeria). There is a magazine for free featuring the performing artists with an interview. I don’t understand much of categorizing music, so please forgive me if I make mistakes now, but the music, you will be able to enjoy here is more the Jazz/Soul/Blues/High Life/Afrobeat- kind of music. Another very nice thing is the big supply of Palm Wine freshly brought in from Badagry in the morning (although I have not managed until today to drink it out of the Calabash without pouring half of the Palm Wine either on the floor, myself or the persons with me. Really, how do you do that??).

By the time the concert starts you can expect good music, musicians, who enjoy what they are doing (especially Adebantu, the initiator of the concert who is the only one performing every time) and good atmosphere. Although you might not expect it in the beginning, while everybody is still sitting down (okay, as a European, you will surely expect that as a Nigerian), people will start dancing soon in front of the stage. There are all kinds of people, male and female, old and young, Nigerians and foreigners… And as you jump and sing and dance, time is flying!

There is a video of the concert in December on Youtube. Nneka was one of the artists performing then. Watch it and look out for me! (Scroll down until you reach the end of all the German text)

 


Seitdem ich hier in Lagos bin, gibt es besonders eine Veranstaltung, die ich besonders liebe. Das Gute an ihr ist: Sie ist nicht nur einmal, sondern einmal pro Monat! Afropolitan Vibes, eine Konzertreihe mit verschiedenen Künstler_Innen.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll mit meinem Lob. Ok, wie wärs mit dem Veranstaltungsort: Freedom Park (Freiheits Park) war ein Gefängnis zu Zeiten des Kolonialismus. Man kann immer noch die Überreste der Barracken für die Gefangenen sehen und verschiedene Tafeln erklären, was an den verschiedenen Stellen des ehemaligen Gefängnisses vor sich ging (inklusive der Stelle, an der die Exekutionen durchgeführt wurden). Außerdem gibt es viele Skulpturen von Leuten, die die verschiedenen Arten von Trommeln und anderen Musikinstrumenten in Nigeria darstellen, ebenfalls mit Erklärungen der Herkunft und des Gebrauchs. Auch andere vorkoloniale Institutionen sind künstlerisch vertreten (z.B. der „fettmachende Raum“ (Gott, klingt das komisch auf deutsch), aber der verdient nochmal einen eigenen Eintrag). Der Park ist weiterhin mit verschiedenen Brunnen, Fontänen und Restaurants ausgestattet (auch dem ersten Vegan-Vegetarischen Restaurant Nigerias, aber auch dieses verdient einen eigenen Eintrag, der ganz sicher kommt).

Mit dem Wissen, dass dies einmal ein Gefängnis war- ein koloniales Instrument der Unterdrückung- der Name „Freedom Park“ zeigt, dass dieser Ort mit seinen zwei Bühnen, heute eine „Plattform für … und ein Ort für Menschen ist, um Spaß zu haben. Und das ist genau der Punkt, an dem Afropolitan Vibes erwähnt werden muss.

In einer Ecke des Parkes mit einem kleinen Amphitheater mit kleiner Bühne, genug Platz davor zum tanzen und der Möglichkeit sich hinzusetzen und einfach nur zuzusehen, findet monatlich das Event statt. Das Konzert an sich ist kostenlos, man muss nur die Eintrittsgebühr für den Park bezahlen, die sich auf 200Naira (1€ oder 4kleine Flaschen Cola in Nigeria) beläuft. Es gibt auch immer ein kostenloses Magazin mit Interviews der auftretenden Künstler_Innen. Leider verstehe ich nicht viel davon, Musik zu kategorisieren, also bitte verzeiht mir, wenn ich jetzt einen Fehler mache, aber die Musik, die man hier genießen kann, ist mehr die Jazz/Soul/Blues/High Life/Afrobeat Richtung. Ein weiteres sehr angenehmes Merkmal ist der große Vorrat an frischem Palm Wine, der morgens aus Badagry gebracht wird (obwohl ich es bis heute nicht ein einziges Mal geschafft habe, diesen aus der Kalebasse zu drinken ohne die Hälfte des Weines entweder auf den Boden, mich selbst oder meine Freunde zu schütten. Jetzt mal im Ernst, wie soll man das richtig machen??).

Wenn das Konzert dann beginnt, kann man mit guter Musik, guten Musiker_Innen, denen man ansieht, dass sie genießen, was sie da tun (besonders Adebantu, der Initiator der Konzertreihe und der einzige, der jedes Mal mit dabei ist) und guter Atmosphäre rechnen. Obwohl man es vielleicht am Anfang nicht erwartet, während alle noch brav sitzen (okay, vielleicht nicht als Europäer_In, als Nigerianer_In erwartest du es sicherlich), werden bald Leute anfangen vor der Bühne zu tanzen. Sowohl Jung als auch Alt, Männer und Frauen, Nigerianer_Innen und Ausländer_Innen sind vertreten.  Und während du damit beschäftigt bist zu Tanzen und Rumzuhüpfen vergeht die Zeit wie im Fluge!

Es gibt ein Video, das im Dezember aufgenommen wurde auf Youtube. Unter anderem war Nneka eine der Künstler_Innen, die an diesem Abend performt haben. Schaut es euch an und schaut, ob ihr mich findet!

 

Facebook: https://www.facebook.com/afropolitanvibes

One must just admire the creativity that Nigerians show when it comes to express their disapproval of Nigerian Power Policy. I am still laughing when I hear people referring to NEPA (National Electronic Power Authority) as  “Never Expect Power Anytime”, now known as  PHCN (Power Holding Company of Nigeria) or “Please Have Candles Nearby” (but people normally still use NEPA, when referring to electricity)

So, I tried to adopt this attitude of taking things with humour. Back in Germany, trying to be smarter than myself, I thought: “This time, I will bring along my laptop to the office, so I will be able to work even when there is no light!” What I haven’t thought of was that not only NEPA/PHCN will give me wahala. My new enemy’s name is Internet! But trying to take it with the same cynicism, I made this screenshot for you and added some comments.

(It might sound funny and indeed my colleagues are taking it with humour, but seriously it can be challenging for work, especially when you are not working with a big company, that can supply their office with a generator and as much fuel as needed. And fuel is expensive in relation of what one would pay for constant electricity. I can just imagine what it means for a economy. – And God said “Let there be light!” and Nigerians answered: “Up NEPA!”)


 

Man muss einfach die Kreativität bewundern, mit der Nigerianer_Innen ihre Abneigung gegenüber der nigerianischen Strom Politik ausdrücken. Ich lache immernoch, wenn Leute NEPA (National Electronic Power Authority, die staatliche Elektrizitätsunternehmen) als „Never Expect Power Anytime“  (Erwarte Strom nicht immer) benutzen. NEPA gibt es aber offiziell nicht mehr, sondern wurde umgewandelt in PHCN (Power Holding Company of Nigeria), deren Akronym inoffiziell für „Please Have Candles Nearby“ (Bitte Kerzen in der Nähe haben) steht. Normalerweise wird aber immer noch von NEPA gesprochen, wenn es um Strom geht (so wie Opa auch immer noch von der D Mark redet).

Also hab ich versucht mir dieses Verhalten ein wenig abzuschauen und Dinge mehr mit Humor zu nehmen. Zu Hause in Deutschland habe ich mir gedacht: „Hey, dieses Mal nehme ich einfach meinen Laptop mit, dann kann ich auch daran arbeiten, wenn es keinen Strom gibt!“. Da hab ich versucht schlauer zu sein, als ich eigentlich bin, denn ich hätte nicht gedacht, dass nicht nur NEPA/PHCN mir einen Strich durch die Rechnung machen, sondern auch das Internet. Aber wegen meiner neuesten Entscheidung, die Dinge mit Zynismus zu nehmen, habe ich einen kleinen Screenshot gemacht und mit Notizen versehen (kursiv sind die Übersetzungen und fett meine Anmerkungen).

(Es hört sich vielleicht jetzt alles sehr lustig an und meine Kolleginnen nehmen es auch mit Humor, aber ehrlich gesagt ist es auch eine ganz schöne Herausforderung für die Arbeit, vor allem wenn man nicht gerade mit einer großen Firma arbeitet, die ihre Büros mit Generatoren und genügend Diesel ausstatten können. Diesel ist ziemlich teuer, wenn man es mal mit den normalen Strompreisen vergleicht, die man zahlen würde, wenn es ausreichend Strom gäbe. Ich kann mir nur vorstellen, was das für die Wirtschaft bedeutet. – Und Gott sprach: „Es werde Licht!“ und die Nigerianer_Innen antworteten: „Up NEPA!“ (beliebter Satz, wenn es dann wieder Strom gibt))

 

 

 

 

 

 

Women’s Consortium of Nigeria (WOCON) is a non-political and non profit making Association, committed to the enhancement of the status of women and related feminist goals and ideals. A non-governmental, non-partisan and non-religious Organisation committed to the enforcement of Women and children’s Rights and the attainment of equality, development and peace.
 

Mission Statement

Women’ Consortium of Nigeria (WOCON) shall be non-political and none-profit making Association, committed to the enhancement of the status of women and related feminist goals and ideals.

A non-governmental, non-partisan and non-religious Organisation committed to the enforcement of Women and children’s Rights and the attainment of equality, development and peace.

WOCON holds a United Nations special Consultative Status

Human Trafficking


WOCON Ogun State staff and executive director at Seme Border for the return of rescued Beninese trafficked children to be reunited with their parents.

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Political Empowerment

WOCON as South-West coordinator for women political empowerment project and WARDC organised strategic planning for female politicians at local government level.

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Children Education

Donation of school bags and materials by WOCON with support from Wings against the dawn USA to school children in the Ajegunle Community School.


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Civic Education

Voter/Civic Education in rural communities - Ogun State.

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Photo News

WOCON Ebonyi: Training of cooperative group on soap and pomade makingimage1woconco001